Wie versprochen starte ich heute den kleinen Rückblick auf die letzten zwei Wochen, die mich vom genießerischen Standpunkt aus betrachtet fast an die Grenzen meiner Kräfte gebracht haben. (FAST!) :)
Die Anfrage kam kurzfristig. Ob ich anlässlich eines Gartenfestes ein Buffet für ca. 60 Personen machen könnte. Nach intensiver Absprache mit den Gastgebern, was für mich möglich wäre und was nicht (die Küche vor Ort ist winzig winzig klein) stand fest, was es geben sollte:
Neben Gartensalaten, Tomaten mit mariniertem Mozzarella (die immer wieder und überall gewünscht werden, und trotz EHEC plattenweise gegessen wurden) gab es:
- Hummus und Auberginenkaviar (für beides habe ich original arabische Rezepturen von Bushcook bekommen, die aufgrund ihrer vielen Reisen in diese Länder ein unermüdlich sprudelnder Quell ist) Ein Gast kam sogar in die Küche geflitzt, nur um mitzuteilen, dass es schmecken würde wie im Arabienurlaub! Yeah! :)
- 180 Pissaladière, die mit und ohne Oliven, mit und ohne Tomaten, mit und ohne Sardellen etc. belegt waren (von den Hundertachtziggrad°-lern habe ich mir die Variante abgeschaut, sie in der Muffinform zu backen- allerdings in Nomalgröße, nicht in Mini), die Idee, Blätterteig zu verwenden stammt von meiner Mutter, die solche Blätterteigsnacks standardmäßig zum Fernsehabend zubereitet hat.
| Die Bilder sind beim Probebacken entstanden |
Blätterteig selbst zu machen ist leichter als man denkt, ich habe aufgrund der großen benötigten Menge und des Gesamtaufwandes trotzdem auf gute TK-Ware zurückgegriffen, die mit Butter zubereitet wurde. Achte mal darauf, wenn Du an der Tiefkühltruhe im Supermarkt Deines Vertrauens stehst, in der Regel sind die dort erhältlichen Blätterteige mit Margarine gemacht. Zwiebeln und Knoblauch für die Füllung habe ich in Olivenöl und Zucker leicht ankaramellisiert und dann Crème Fraîche und getrockneten Biothymian aus Mecklenburg-Vorpommern dazugegeben. Den Blätterteig mit Servierringen ausgestochen und immer einen halben Teelöffel Zwiebelmasse, ein Stück Sardelle, 1/4 Olive und ein Stück Tomate auf den Teig gegeben. Bei 200°C Umluft (damit der Teig schön aufgeht) 15 Minuten gebacken. Angerichtet auf einer großen Étagère waren sie auf dem Buffet auch ein optisches Highlight.
- Mein ganz persönlicher Liebling und auch der der Gäste waren 150 Auberginenröllchen, gefüllt mit einer Ziegenkäsecrème, angemacht mit Thymianhonig, frischem Zitronenthymian, einem Hauch Zimt, einigen Umdrehungen aus der Gewürzmühle "Marrakesch" von easy gourmet und der geliebten Mèlange Blanc von Holland.
An der richtigen Konsistenz der Auberginen habe ich lange gebastelt und insgesamt 4 Backvorgänge benötigt, um die ideale Abstimmung von Scheibendicke, Salzmenge zum Wasserentzug, Backzeit und -temperatur, Unter-, Oberhitze, Grill, oder alles zusammen hinzubekommen. Herausgekommen ist dann folgendes:
Für 75 Scheiben (150 Röllchen)
- 8 Auberginen
- 6,6 g Melange blanc
- 0,5 g Zimt
- 3 TL Honig
- 10 g Blättchen Zitronenthymian
- 30 Umdrehungen „Marrakesch
- Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze
- Auberginen auf Stufe 4 auf der Maschine in Scheiben schneiden
- Auf Backpapier aufs Blech legen
- Von einer(!) Seite dünn mit Olivenöl bestreichen
- Spärlich salzen (von einer(!) Seite)
- 10 Minuten im Ofen backen
Auf 150 g Frischkäse: (Für die o. g. Menge habe ich 1 KG zubereitet und ca. 750 g benötigt.
- 1 g Melange blanc
- Ein Hauch Zimt (unter 0,1 g)
- ½ TL Honig
- 1,4 g Blättchen Zitronenthymian, fein gehackt
- 5 „Umdrehungen“ aus der Gewürzmühle „Marrakesch“
- Ausgekühlte Auberginen dünn mit der Ziegencrème bestreichen. Aufrollen
- Eventuell die Enden dünn abschneiden
- Rollen in der Mitte teilen
- Je 3 Röllchen in 1 Papierform setzen, dabei immer die Seite ohne Rand nach oben. Die meisten Röllchen stehen ganz gut, ansonsten auch am anderen Ende den Rand abschneiden und begradigen
- Mit Zitronenthymian garnieren
So schmelzen sie förmlich auf der Zunge dahin und die Gäste gleich mit!
Eine kleine Herausforderung waren 150 Libanesische Garnelenbällchen, ein Rezept aus dem von mir und auch den 180°lern gleichermaßen heißgeliebtem Buch "Kulinarisches Arabien". Das Originalrezept aus dem Buch liest sich folgendermaßen:
Krukiit Bi-L-Qaraidis
- 250 g rohes Garnelenfleisch
- 50 g Gruyère, gerieben
- 1/2 Zwiebel, fein gehackt
- 1/2 Tomate, gehäutet und fein gehackt
- 2 Eigelb
- 2 EL Crème Fraîche
- 15 g Butter
- 15 g Mehl
- 100 ml Milch
- 1 Msp. Chilipulver
- 1 Ei, Paniermehl, Salz, Pfeffer
Garnelenfleisch zusammen mit Zwiebel und Tomate pürieren. Eigelb, Crème Fraîche, Käse und Gewürze unterrühren. Aus Butter, Mehl und Milch eine Béchamelsauce bereiten, abkühlen lassen und zu dem Garnelengemisch geben. Etwas ruhen lassen, dann das Gemisch zu Kugeln formen, in Ei und Paniermehl wenden und maximal 30 Sekunden bei 180°C frittieren. Diese Menge hat bei mir 15 Bällchen ergeben.
Ein Probelauf hat für mich persönlich dann folgende nötige Abweichungen nötig gemacht:
- Die Käsemenge halbieren, die Kugeln werden sonst zu cremig und fließen beim Frittieren schnell auseinander
- Die Masse muss kalt, kalt und nochmals kalt sein. Idealerweise am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Immer nur Teile der Masse aus dem Kühlschrank entnehmen und den Rest kühl stehen lassen. Je wärmer die Masse wird, desto schwieriger lässt sie sich verarbeiten. Ich überlege einen Versuch, die Kugeln vorzubereiten, tiefzukühlen und dann zu frittieren.
- Die Béchamelsauce sehr dick einkochen
- Panko verwenden, dieses aber mit den Händen zuvor etwas feiner reiben
- Bällchen mit einem kleinen Eiskugelroller direkt in einen großen Teller mit Panko setzen, darin wälzen, anschließend in Eigelb tunken und nochmals im Panko panieren
- Diese Zubereitungsart verlängert die Frittierzeit auf 1 Minute und 20 Sekunden bei 190°C in einer normalen Haushaltsfritteuse mit je 6 Bällchen im Korb
An der Würze habe ich ebenfalls etwas experimentiert, z. B. getrocknete Chili aus der Mühle verwendet, etwas getrocknetes Lemongras aus der Mühle dazugebeben, Kleinigkeiten eben...Serviert wurden die Bällchen ebenfalls in kleinen Papierförmchen auf einer Étagère, dazu gab es frische marokkanische Minzblättchen. Das Bild ist beim Probelauf enstanden, aber so sahen sie dann aus:
Verarbeitet habe ich übrigens 2,5 kg Garnelenfleisch.
- Weiter gab es ein Melonengazpacho, für das ich mich an einem Rezept von Eline aus dem Küchentanz orientiert habe, nur habe ich es um Paprikaschoten erweitert und den Sherryessig durch einen Roséessig vom Blauen Schilcher ersetzt.
- Ca. 7 Wassermelonen = 11,25 KG Melonenfruchtfleisch
- 48 Tomaten
- 22,5 Scheiben Toast
- 750 g Mandeln geröstet
- 22,50 EL Olivenöl
- 15 EL Essig rosé, Schilcher
- 3,75 Chilischoten
- 7,5 Paprikaschoten, rot
- Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
Aus allem, bis auf die Melone eine sämige Paste mixen, dann die Melonen dazumixen. Abschmecken. Sehr kalt stellen. Das alles ergab bei mir die Menge von 20 Litern! :)
Serviert wurde es mit Croutons Krachelscher. Ich hatte auch erst überlegt, das Gazpacho in einer ausgehöhlten Melonenhälfte zu servieren, hatte dann aber doch Angst um deren Standhaftigkeit auf einem Buffet, um das neben den Erwachsenen auch noch ca. 15 Kinder toben. Ich habe immer nach und nach 2,5 Liter frisch mit jeweils 6 Eiswürfeln aufgemixt und dann frisch serviert. Beim Würzen darauf achten, sehr sehr kräftig abzuschmecken, die Kälte nimmt viel Geschmack!
Nun zu den warmen Speisen.
- Aus 40 entbeinten Hühnerkeulen von je zwischen 250 und 280 g (wie gut, dass ich da mal einen Kurs samt Videoaufzeichnung gemacht habe)
wurden 80 Rouladen. Ähnlich diesem Rezept hier, in das die Gastgeber sich verliebt hatten,
habe ich die Hähnchenkeulen nach dem Entbeinen mit etwas Frischkäse bestrichen, gewürzt, je eine Scheibe Serranoschinken daraufgelegt und jeweils 3 - 4 Blätter Salbei. Aufgerollt und aufgrund der großen Menge und des sicheren Wendens mit Küchengarn gebunden. In selbstgemachtem Hühnerfond und etwas Weißwein geschmort, die Sauce mit Sahne leicht einreduzieren lassen. Das ließ sich natürlich am Vortag gut vorbereiten, am Festtag selbst habe ich die Rouladen von der Bindung befreit und in der Sauce sanft warmziehen lassen. Vor dem Servieren in der Bain Marie wurden sie dann geteilt und die Enden gerade abgeschnitten. Dazu gab es Rosmarinkartoffeln, da sich die zunächst favorisierten Countrypotatoes als nicht lange genug knusprig-haltbar erwiesen hatten. Geschmacklich sind Countrypotatoes mit Pimenton de la vera hot übrigens eine Wucht!
- Rosmarinkartoffeln (in diesem Fall 10 KG) bereite ich stets aus vorgekochten festkochenden, geschälten Speisekartoffeln zu, je kleiner und runder, desto besser. Diese gare ich nur bis kurz vor knapp durch und schwenke sie anschließend (erst abkühlen lassen!) in Salzbutter, etwas Muscovadozucker zum leichten Karamellisieren und Rosmarin. Und zwar mindestens eine Stunde lang auf niedriger Hitze. Nur dann werden sie köstlich knusprig außen, butterweich innen und herrlich aromatisch. Auch der Rosmarin wird dabei knusprig ohne zu verbrennen.
- Weiter ging es mit 6 Lachsseiten aus dem Bratschlauch, gewürzt mit Meersalz, melange blanc, einem Hauch Lakritzpulver, bestreut mit gehobeltem Fenchel (roh, deshalb dünn hobeln!). In den Schlauch pro Lachsseite ca. 70 g Butter und 5 cl Pernod.
Den Lachs bei 180°C Umluft für ca. 15 Minuten (je nach Dicke der Seite reichen auch 12) auf einem Blech im Ofen garen. Bei 2 Bleichen gleichzeitig verlängert sich die Zeit auf ca. 20 Minuten. Den Lachs ca. 30 Minuten vor der Zubereitung aus der Kühlung nehmen, wenn er zu kalt in den Ofen kommt, ist er zwar wunderbar rosa aber nicht durchgängig warm. Er hält dann auch in der Bain Marie noch gut 30 Minuten im Sud liegend durch, ohne auszutrocken.
Alles in allem eine logistische Meisterleistung, die ich natürlich nicht ohne Unterstützung gemeistert habe. Geholfen und am Vortag bis fast in die Nacht hinein mit mir gekocht hat meine Freundin Simone Hill, die im Hauptberuf Grafikdesignerin mit eigener Firma ist und P., der sich um die Logistik, den Transport etc. gekümmert hat.
Nach den Anstrengungen der zu pürierenden Garnelen hat sich bei der 2 Wassermelone mein Standmixer in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Mit einem fröhlichen "Tschüss, Du blödes, mich in so einer Situation im Stich lassendes, schickes aber nutzloses CLOER-Designer-Miststück" habe ich ihn in die Tonne gehauen und mir von der netten Nachbarin den Themomix geliehen. So. Jetzt rate mal, auf was ich seit letzter Woche spare...
Aber das nächste Tauffest im Freundeskreis steht rein rechnerisch frühestens in 10 Monaten an. Es bleibt also noch etwas Zeit...
;)




35 x sag doch auch mal was...:
Wahnsinn! Ich habe sicherlich auch mal etwas Großes zu feiern. Da ich dich dann aber Einfliegen lassen müsste, wird es noch teurer!.
Möchte jetzt schon nicht wissen, was DAS kostet. Ist aber soooooo lecker!!!!
(Töchterchen würde jetzt sagen: "Heul doch".)
Wowowow, Astrid du bist eine Wucht! Ich glaube du musst nicht 10 Monate auf dein nächstes Engagement warten.
Tolle logistische und kochtechnische Leistung!Dass du dich bei derart vielen Küchenmaschinenarbeiten in einen Thermomix verkuckt hast, wundert mich nicht.
Zur Melonengaspacho: die Suppe hat mehr Frucht-Geschmack, wenn ab Juli/August ausgereifte Melonen und Tomaten aus dem Mittelmeerraum zur Verfügung stehen.
Ich wusste schon immer: Wenn keiner schaut öffnet sich heimlich dein Rücken und fährt 35 weitere Arme aus. Was für eine Arbeit, das alles zu stemmen ist echt ne Leistung! Starrrk!! :-)
Sensationell! Also wenn ich mal einen größeren Gästekreis zu versorgen hätte, ich würde dich auch buchen.
Ich kann immer wieder nur bewundernd den Hut vor dir ziehen. Chapeau!
Du meine Güte! Für August hab ich mir was Ähnliches für 30 Leute aufgehalst und fang grad an zu üben - wie cool, dass ich mir jetzt noch den ein oder anderen Tip hier abgreifen kann!
Respekt! Und es klingt alles so ultra lecker! Würde dich auch gleich buchen, wenn denn Fest und Geld (!) vorhanden wären.
Grüße Lena
Geht doch!
:)
Nä, watt Aaabeit! Melonensuppe ist sehr was Leckeres, wenn's draußen warm ist. Ich hau noch Minze rein und reichlich Piment d'Espelette, dafür lass ich die Tomaten raus :)))
Die Pissaladière ist eigentlich im Original ein bisschen was anderes, da werden die Sardellen püriert und auf Brotteig gestrichen. Kann man machen, muss man aber nicht. Wenn man aber das Geld für einen Thermomix wieder reinholen will, ist diese Variante aus Nizza zu empfehlen, kost fast nix, war im Ursprung was für arme Leute, die ihr Geld nicht in einen Thermomix, sondern in ihr Fischerboot reinvestiert haben. - Sollte ich mir vielleicht auch einen Thermomix zulegen? Oder doch lieber ein Fischerboot? Aber damit kann man nicht pürieren ...
@Hans:
ich wollte schon gerne mal wieder in den Norden...
@Zorra:
:)
Wenn Du mal jemanden unter andalusischer Sonne brauchst...
@Eline:
Danke fürs Kompliment! Themomix muss sein, wer könnte das besser verstehen als Du!?
@Christina:
Arthurs "Gadget" Tochter!
@Petra:
zu Dir würde ich auch glatt kommen! :)
@Frau Kampi:
Das sagt die Richtige!
@Chef Hansen:
pfff, 30 Leute sind doch kiki!
;)))
@Lena:
Kommt Fest, kommt Geld. Wenn nicht- trotzdem feiern! :)
@Heike:
:) *grins
@Conny:
Also Originalrezepte für Pissaladiére findet man im Netz mindestens so viele wie für Spaghetti Carbonara! :)
Ich finde die größte Abweichung ist der Blätterteig. Mag ich aber als kleinen Snack lieber als einen Hefeteig, der immer schnell "rumms" im Magen liegt.
Nette Idee Astrid.. dann mal los. In der letzten Juni Woche ist Kieler Woche. Dann gehen wir über den Europäischen Markt. Was du da an Ideen und Eindrücken in Sachen "Futter" bekommst, ist Gold wert und sicher umsetzbar bei deinen Gourmet-Kreationen.
Du bist herzlich eingeladen!
Incl. Fischbrötchen. :-)
Für solche Blätterteigteilchen würden sie mir hier die Füße küssen!
Klasse gemacht!
Und wissenschaftlich exakte Rezepte!!!
Adiós, Rainer
Eine Wahnsinns-Meisterleistung. Was Du da logistisch und sicherlich auch geschmacklich auf die Beine gestellt hast, ist ja absolut genial.
Beim Rennen, zu wem Du nun zuerst zum Kochen kommst, hoffe ich auch noch eine Chance zu haben und winke mal mit dem wunderschönen traumhaften Elsass. Aber wenn ich so drüber nachdenke.... ich bin noch zwei Wochen hier im Tessin... ich hätte da auch eine ziemlich kleine Küche zu bieten ;-)
Liebe Astrid
Ich bin beeindruckt und sprachlos.
Es grüßt ein jetzt stummer
Martin
das Du keinen TM hast, echt! Eine 1000€ Kaffeemaschine sehe ich in vielen dt. (!) Küchen und dann der Spruch: ach, der TM ist ja so teuer.....Hast Du etwa auch so ein Teil/
Wir haben die Teile im Haus in Guéthary und in der Provence, allerdings keine Kaffeemaschinen....
Jetzt aber schnell los und hol Dir das Gerät!
Joyeuse Pentecôte aus Guéthary
@Hans:
Juni 2012?
@Linda:
Schuhe aus, Füße waschen und los!
@Rainer:
Und so ganz ohne Statistik!
:)
@Sabine:
Beide Küchenstandorte klingen außerordentlich verlockend!
@Martin, Du Königsbäcker!
Du übertreibst! Maßlos!
@Bolli:
Nee, Ferz mit Kricke, wie der Meenzer sagt!
Wir machen unseren Kaffee frisch aufgebrüht in der Siebstempelkanne. Der PLATZ für den TM ist also da! ;)
Dir und Deinen Lieben auch schöne Pfingsten! (Ich nehme mal an, das hast Du mir gewünscht, ich kann doch kein Französisch! *g)
Ach Astrid.... da müssten wir dann doch auch extra von Wilhelmshaven nach Kiel fahren. :-( Bis Ende des Jahres noch Kiel... dann wech - siehe meinen Blog. :-)
Deine letzte Chance ist eben nur noch dieses Jahr.... die Kieler Woche und mich zu erleben. (letzteres ist weit aus interessanter) :-)
Sonniges Wochenende für dich.
Ein spannender und unterhaltsamer Bericht, bei dem mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. Nur die Sache mit den Rosmarinkartoffeln hat mich schmunzeln lassen.
Cliff und ich haben da eine etwas schnörkellosere, zeitsparendere Herangehensweise mittels einer Gusseisenpfanne und Butter.
Ich finde es immer wieder faszinierend zu lesen, wie man einfach zu händelnde Beilagen wie knusprige Schwenkkartoffeln aus der Pfanne mit etwas Fantasie und Dichtkunst zu komplizierten Gourmetereignissen stilisieren kann.
Nicht schlecht, gar nicht schlecht. Wenn noch größere Gesellschaften anfragen, kannste mich anrufen, moralische Unterstützung ist immer gut :-))
@Hans:
Dann müssen wir verschieben und eine weitere Strecke fahren, ich kann an dem Wochenende einfach nicht. :(
Carmen:
Nun, Du kannst natürlich leckere Schwenkkartoffeln in Butter machen- keine Frage.
Meine Herangehensweise entspringt meinem Anspruch, aus einfachsten aber guten Zutaten immer das Beste herauszuholen. Das geht oft nur mit viel Zeit und in diesem Fall mit Butter und Muscovadozucker, mit dem Du diese wunderbare karamellisierte Kruste auf den Kartoffeln bekommst. Vom Rosmarin, der Dir crunchy wird, ohne zu verkohlen ganz zu schweigen und das geht alles ohne Dichtkunst. ;)
@Claus:
ICH. RUF. DICH. AN!
Ich bin schwer beeindruckt!
Und ohne Thermomix geht eigentlich nix....ich will einen neuen, aber der alte will und will nicht kaputtgehen.
PS: Warum wünscht Du Dir den nicht zum Geburtstag?? Kommen doch genug, da könnt man prima zusammenlegen....
Super, freut mich total, daß alles so gut geklappt hat. Da ich ja von meinen arabischen Rezepten sehr überzeugt bin, freut es mich umso mehr, daß ein Gast das erkannt und geschätzt hat.
Und wie wäre der Plan bei künftigen Events einen TM-Aufschlag zu berechnen und dann ist die doch ruckzuck da.....
Liebe AT,
toll und wunderbar anzuschauen (bestimmt extrem lecker) :-).
Ich habe (noch in weiter Zukunft) einen Abend zu gestalten. Und den möchte ich am liebsten mit Dir zusammen machen. Ich habe ich fest vor, bei Dir dann anzufragen. (Hotelübernachtung für Dich natürlich inklusive, im Hotel - mit großer Hotelküche bei Freunden) Details klären wir so in zwei/drei Jahren.
Ganz liebe Grüße aus dem Schwabenland.
Tanja
PS: Du hattest nach meiner E-Mail-Adresse gefragt und ich schickte sie Dir. Hast Du sie bekommen?
Reichhaltiges Rezeptebuffet!!! Ich weiss gar nicht wo ich anfangen koennte.
ähem.... Wo und bei wem genau muss ich mich gnadenlos einschleimen, damit ich auf eine Party eingeladen werde, die von Dir beschickt wird?
Ich komme auch ganz sicher ganz alleine und staube und schmutze nicht. Ich verspreche auch, niemanden zu belästigen. Nur probieren möchte ich. *schwör*
@Mel:
Ich hab´ ne Idee, Du wünschst Dir einen neuen und ich kaufe Deinen alten! :)
@Buschcook:
Superplan! :)
@Tanja:
ja, alles da, ich melde mich!!!
@DsL:
Das sagen sie alle! :)
@Jutta:
Selbstverständlich bei einer der Vorspeisen! :)
Ich lese und komme aus dem Staunen nicht heraus.
60 Personen sind schon eine Hausnummer, aber das, was Du da abgeliefert hast, hätte sicher auch kein Profikoch besser hinbekommen.
Na gut, wenn du dann nächstes Jahr auch dran denkst... übrigens... die Kieler Woche geht von Freitag 17.) bis Sonntag (26.) :-)
Astrid goes Catering. Respekt! ...würde mich auch mal reizen. Manchmal denke ich, ob ich dieses oder jenes jetzt für 10 für 75 Leute mache, bleibt doch eigentlich fast der der gleiche Aufwand :-). Toll!
Die glücklichen Gastgeber und Gäste - was für eine grandiose Nummer! Damit das klappt, muss die Organisation perfekt sein, meine absolute Hochachtung.
@Hesting:
Danke! Pause verdient? ;)
@Hans:
Lange Wochenenden sind mir meistens lieber als lange Wochen- aber so klingt das gut! :)
@Andreas:
Der Unterschied ist wirklich marginal! *grins
@Petra:
Danke Dir! Der ganze Fliesenspiegel in der Küche hing voll mit Rezepten, Ablaufplänen, Backofenbelegungszeiten etc.
Organisation ist alles! :)
Also erst einmal natürlich auch von mir: Chapeau und "fetten Respekt" :)
Aber ich hoffe, ich darf auch noch eine Fragen frägen (um in der Sprache von "Thomas' Tochter zu bleiben ;))
Hast du denn vielleicht den TipTopTipp für marinierten Mozzarella für mich? Bin auch der Suche nach einem Rezept hierfür. Wäre seeeeeehr nett, wenn du mir da weiter helfen könntest.
Vielen Dank schon mal und kulinarische Grüße aus dem Münchener Süden!
Thomas
Lieber Thomas,
bitte entschuldige, mir ist Dein Kommentar völlig durchgerutscht.
Ich lege mir den Mozzarella in Olivenöl und Balsamico ein. Salz, Pfeffer und sehr fein gehackter frischer Thymian dazu mag ich ebenfalls sehr. Wenn alles hell bleiben soll, verwende ich weißen Balsamico. Wenn die dunkle Färbung nicht stört, dann auch den dunklen.
Manchmal spiele ich mit Orangenabrieb oder auch Chili, das hängt aber davon ab, wie ich ihn später einsetzen möchte. Fein finde ich auch eine Marinade aus einer Radieschenvinaigrette mit Himbeeressig. Hauptsache, der Mozzarella hat 2 Tage Zeit, es sich in der Marinade gemütlich zu machen, damit er von den Aromen richtig durchtränkt ist.
Hat Dir das schon mal weiter geholfen? Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich gerne nochmal! LG
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