Sicher hattest Du irgendwann in Deinem Leben ein Vorstellungsgespräch. Ich hatte mein erstes mit 16 Jahren, zu der Zeit haben mich meine Eltern auf einer katholischen Ordensschule für Wirtschaft und Verwaltung angemeldet. (Höhere Handelsschule heißt das wohl heute)
Als regelmäßige(r) Leser(in) dieses Blogs kräuseln sich Dir hier sicher schon die Fingernägel, weil Du weißt, dass ich in großen Teilen meiner Kindheit und Jugend adventistisch erzogen worden bin.
Diese Tatsache entbehrte natürlich nicht einer gewissen Pikanterie. Und so musste nicht nur ich (als vielleicht zukünftige Schülerin) zum Vorstellungsgespräch bei Ober-Bruder Wolfgang vom Orden St. Anno vorstellig werden- nein. Er wollte die ganze Truppe. Und so sind wir dort aufgelaufen: Arthur, Mama und drei Kinder. Begleitet von Frau "Fanni vom Hundsöder Dorf", unserer Rauhaardackeldame.
Für diese katholischen Ordensbrüder waren wir eine Familie von einem anderen Stern. Aber gemocht haben sie uns und so verbrachte ich auf dieser kleinen feinen Schule die zwei schönsten Jahre meiner Schulzeit.
Weitere Vorstellungsgespräche waren nicht mehr ganz so entspannt, mein härtestes hatte ich vor vielen Jahren bei Görtz in Hamburg für ein Traineeprogramm. An die Mangel, durch die ich gedreht wurde, erinnere ich mich bis heute und ich weiß noch, dass ich mitten im Gespräch überlegt habe, einfach aufzustehen und zu gehen. Seitdem reiße ich Vorstellungsgespräche auf einer Pobacke ab. Übrigens habe ich damals gerade gefastet, ich glaube es war der fünfte Tag.
Eine Sache, auf die man sich in Vorstellungsgesprächen vorbereiten sollte, ist die Frage nach den persönlichen Stärken und Schwächen. Da meine Bewerbungen in der Regel Exposéform haben, gehe ich schon dort auf diese ein und erspare mir so meistens die Frage im Gespräch. Wem es nicht schwer fällt, sich selbst zu beschreiben, hebe die Hand! Ah.. niemand. Wusste ich´s doch.
Jetzt möchte ich mich mal wieder vorstellen und brauche Deine Hilfe. Wie Du vielleicht gelesen hast, schreibt die Rheinzeitung in ihrer Sonderbeilage Essen & Trinken einen kleinen Bericht über "Arthurs Tochter Kocht", der am Samstag den 2. April erscheint. Und da könnte es ja sein, dass im Blog ein oder zwei neue Leserinnen und Leser aufschlagen. Und wie sollen die sich hier zurechtfinden? Leser dieser ehrwürdigenZeitung haben unter Umständen keinerlei foodblog-Erfahrung. Die kommen zur Tür rein, klicken ein bisschen rum und stoßen dann auf Versatzstücke wie adventistisch, biblische Linsengerichte, seltsame Studien und deren Zusammenhänge, zusammenhanglose Rezeptdarstellungen, unklare Mengenangaben usw. Und dann das gefüllte Eichhörnchen! Himmel, das Eichhörnchen! Vielleicht hätte ich mir das mal früher überlegen sollen! Erst heute habe ich wieder von Tina foodina (die übrigens auch gerade fastet) gehört, man bräuchte Wochen oder Monate, sich hier einzulesen. Das halte ich für etwas übertrieben, aber auch Eline hat ja schon einmal behauptet, sie bräuchte einen Tag Urlaub zum Lesen meiner Posts. Und wer wollte Eline widersprechen? :) Wobei das jetzt wieder besser geht, als noch vor ein paar Wochen. Also- wenn man sich traut. ;))
Und jetzt kommst Du- geneigte(r) Stammleser(in): Ich dachte, DU stellst mich vor. Also Du sagst einfach mal so frei von der Leber weg, wie Du einer fremden Person diesen Blog, Arthur und mich erklären und beschreiben würdest. Aus diesen Erklärungen mache ich dann nächste Woche einen schicken Willkommenspost für "die Neuen".
Und damit Dir das noch mehr Spaß macht, habe ich heute beim Egmont-Verlag angefragt, ob sie nicht Lust haben, eine Kochbuchverlosung zu sponsern mit - natürlich - diesem Buch:
In dem findest Du mein Rezept für den Roten Heringssalat und viele Rezepte von anderen Bloggern. Ich verrate jetzt nicht, von welchen, ein bisschen Spannung muss sein. Der geübte Leser findet vielleicht aber den dazugehörigen Post. Mit dabei sind noch Lea Linster, Mario Kotaska, Frank Rosin und andere.
Also- der Verlag spendet 3 dieser Bücher, die von mir unter allen abgegebenen Kommentaren verlost werden. Da der Rechtsweg natürlich ausgeschlossen ist - wie könnte es auch anders sein, ich bin Linkshänderin - werde ich die Auslosung filmen und hier einstellen. So kannst Du sicher sein, dass alles mit rechten Dingen zugeht, ganz ohne Notar. Zur Not beruhigt Dich vielleicht,dass P. Rechtswissenschaften studiert hat und sein Vater ein sehr hoher Richter a. D. ist. Wir hätten also im Ernstfall kompetente Hilfe zur Seite. :) Das Buch geht- wenn Du es wünschst - gerne mit einer persönlichen Widmung an Dich raus und vielleicht hast Du dann noch Lust, es an die anderen beteiligten Blogger weiterzuschicken, die signieren es Dir sicher auch gerne.
Was aber ist, wenn jemand dieser Blogger hier kommentiert (was ich schwer hoffe!) und dann gezogen wird? Nun, dann bekommt die oder der einfach ein anderes Kochbuch von mir, das ich ganz privat aussuche auf meine Kosten, abgemacht? Und besonders würde ich mich freuen, wenn sich ganz viele zu Wort melden, die hier eigentlich nie kommentieren, sondern regelmäßig und treu im Stillen mitlesen. Sollte jemand mit der Kommentarfunktion nicht klarkommen, bitte melden- ich helfe gerne.
Die Kommentare lasse ich laufen bis Sonntag, den 3. April, 12.00 Uhr, die Gewinner werden dann in der nächsten Woche veröffentlicht, samt dem Video der Ziehung. Wichtig ist mir noch folgende Anmerkung:
Ich mache das aus reinem Spaß an der Freude und aus keinem anderen Grund! (Die Zeiten sind komisch, da muss man das schon fast dazu sagen)
Ich mache das aus reinem Spaß an der Freude und aus keinem anderen Grund! (Die Zeiten sind komisch, da muss man das schon fast dazu sagen)
Und jetzt wünsche ich Dir viel Glück und viel Spaß hier mitzuwirken und mir selbst wünsche ich viele tolle Anmerkungen und Anekdoten zu den letzten 21 Monaten, in denen Du mich hier so toll begleitet hast!
Hau in die Tastatur und lass es raus!
Und übrigens - 14. Tag heute! :)
Und übrigens - 14. Tag heute! :)







