28.10.11

Buchmessenschmarrn


Ich bin ohne Orientierungssinn auf die Welt gekommen. Vielleicht hat der liebe Gott mir dafür ein paar Geschmacksrezeptoren mehr mitgegeben, aber als Orientierungssinn verteilt wurde, war ich wohl gerade auf dem Klo. Zumindest ist meine gustatorische Wahrnehmung um ein vielfaches größer als meine räumliche. Manchmal, wenn ich denke, ich hätte Kreislauf, ist mir wahrscheinlich nur vor Orientierungslosigkeit schwindelig. Moderne Parkhäuser z. B. überfordern mich und so finde ich die 15 zugestandenen Minuten vom Bezahlen am Kassenautomaten bis zur Ausfahrt ein wenig knapp bemessen. Sicher nehme ich zur Kenntnis, dass ich im Bereich gelb oder im Stockwerk III stehe. Aber das habe ich so schnell wieder vergessen, wie ein Lämmchen mit dem Schwänzchen wedeln kann. Daher ist mein erstes Buchmessenphoto so eines gewesen:
Man weiß ja nie...
Am 2. Tag war ich auch so schlau, mit dem richtigen Bus an die richtige Halle zu fahren, so dass ich mir die 20 Minuten Fußmarsch ersparte und ausgeruht meinen ersten Kaffee am Stand des Lieblingsverlages nahm. Dann stürzte ich mich ins Getümmel. "Fröhlich macht Yoga" las ich. Ich dachte immer,Yoga macht fröhlich und dachte nur, mein Gott - jetzt turnt sie auch noch, was kommt als nächstes? Traumdeutung des zweiten Moppel-Ichs? Was wohl Frau Yoga-Karven zur Konkurrenz im gleichen Haus sagt? Da! Schon wieder ein Dieter Mohr! Es konnte sich nur um eines von zahlreichen Doubles handeln.Völlig unmöglich, dass ein einziger Mensch sich so oft an jeder Ecke gleichzeitig fotografieren lassen könnte. Das haben gestern noch nicht einmal Charles und ich geschafft und wir waren immerhin zu zweit! 

Ab zu Cordula, die hatte ihren eigenen kleinen Super-Shoppen-Schopper-Stand ganz in lila, gebaut aus lauter Büchern. Das fand ich sehr sympathisch, denn welches Fundament kann tragfähiger sein, als ein Buch? Nur Wein hatte sie keinen dabei, noch nicht einmal schlechten. Dafür tobte gegenüber in der Küche der Gourmet Gallery Steffen Henssler und gefühlte 2000 BesucherINNEN! hingen an seinem Kochlöffel. Ich fand ihn schon immer ein bisschen "naja" aber seitdem meine Freundinnen Heike und Dorothée ihm in der Sendung TGJ mal gezeigt haben, wo der Gurkenhobel hängt, könnte er mich noch nicht einmal mehr mit einer handgeklöppelten California Roll aus Fugu beeindrucken. Außerdem warf er zum Schluss seines Auftrittes noch eine Bombe in die Küche, die daraufhin auch aussah, als hätte sie eben genau so eine getroffen und verabschiedete sich samt seines weiblichen Publikums an den Stand von DK. Vielleicht konnte er da noch die zuvorkommende *hust* Programmdirektorin beeindrucken? 

Was die, die ihm folgten nicht wussten, war, was sie jetzt im Anschluss verpassten. Nämlich das Highlight des Tages, ach was sag ich, der ganzen Messe! Denn jetzt kamen die Profis! Stevan Paul stellte, launig moderiert von Verleger Ralf Frenzel, gemeinsam mit Vijay Sapre, dem Herausgeber der Effilee, sein neues Buch "Schnelle Teller" vor. Gemeinsam mit KathaKatharina, dem Mann von der krank darniederliegenden Schnuppschnüss und einigen anderen Bloggern saß ich im Publikum, bewaffnet mit dem versprochenen Riechsalz für Stevan, der vor Aufregung zu kollabieren drohte und dann so souverän agierte, als hätte er in seinem ganzen Leben noch nichts anderes gemacht, als öffentlich zu kochen und sich dabei interviewen zu lassen.
Es gab 3 schnelle Teller aus dem Buch, unter anderem einen Buchmessenkaiserschmarrn, der ohne Eiweiß daher kam und trotzdem vor der Österreicherin Katha Gnade fand. Im Übrigen waren die Teller so schnell da und schon wieder weg, so schnell kam ich kaum mit fotografieren hinterher, geschweige denn, mit essen. Dabei war alles so wirklich richtig lecker und das tolle Buch "Schnelle Teller" wird sicher auch hier bei mir Einzug halten, schließlich habe ich mit einem schnellen Teller von Stevan aus der Effilee schon einmal einen Wettbewerb gewonnen! :)

Nach etwas Champagner, mit dem am Stand der Effilee auf dieses großartige Ereignis angestoßen wurde, war es Zeit für die geplante Podiumsdiskussion zum Thema "Buch trifft Blog", zu der ich gemeinsam mit den beiden Katharinas eingeladen war. Anne Klein war im Publikum und setzte sich dann auch noch mit dazu, so dass wir gemeinsam mit der Pressedame vom Kosmosverlag und dem Moderator eine recht bunte Truppe abgaben. Mir persönlich sträubten sich schon zu Beginn die Nackenhaare. Auch wenn von der Accountmanagerin der Messe alles sorgfältig geplant war - tatsächlich war der Moderator in keinster Weise auf die Diskussion vorbereitet, kannte keinen einzigen Namen der Teilnehmerinnen und hatte in seinem oft zitierten "Moderatorenhandbuch" wohl Seite 1 vergessen nachzulesen, auf der sicher steht, dass man sich sorgfältig auf seine Gesprächspartnerinnen vorbereiten sollte. So entwickelte sich die geplante Diskussion rasch in ein Frage-Antwort-Spiel mit drögen Inhalten zum Thema, "Blogger als Marketininstrumente". Wahrscheinlich mussten wir deswegen auch unter dem großen Miele-Schild sitzen. Nach ein paar Minuten jedenfalls fühlte ich mich abgegessen wie ein schneller Teller und hoffe sehr, dass bei der nächsten geplanten Runde für die Leipziger Messe sowohl Thema als auch Moderator besser vorbereitet sein werden.
Photo: Gourmet Gallery
Zum Glück traf ich hinter den Küchenkulissen im Anschluss Ronald Puls, der als Mietkoch arbeitet und davon übrigens auch manchmal in seinem Blog erzählt. Wir haben jedenfalls verabredet, demnächst mal gemeinsam die Küche zu rocken. Und da es hinter den Kulissen sowieso immer am schönsten ist, versorgte Ronald Katha und mich im Anschluss noch mit Hummerespresso, feinstem Fleisch und Hummus, Würsten, Frankfurter Senf und vielen anderen Leckereien. Danke lieber Ronald!
Ein Höhepunkt des Tages war es für mich, den Messe-Meyer kennen zu lernen. Ein Gesamtkunstwerk aus Buchhändler, Autor, Kolumnist und Kabarettist. Seine Kolumnen auf Buchmarkt.de, dem Zentralorgan der Branche sind legendär und retten mir mittlerweile oft den Tag, so witzig sind sie zu lesen. Seine Feder ist spitz und so war ich sehr froh, dass ich als "Newbie" wohl noch ein wenig Schonfrist genieße, er hat nämlich über mich nur Nettes geschrieben. Zum Dank besuche ich seine nächste "Lesung" oder was auch immer er hier in der Nähe treibt. Hier geht´s zu seiner Homepage: Herr Mayer, zieh Dir schon mal ´ne Nummer, Du wirst gleich bedient. 

Und auch wenn die Versuchung groß war, noch im Anschluss an die Messe mit Katha und Sebastian Dickhaut zum ollen Fressack in die "Mainlust" zu fahren (habe ich schon einmal gesagt, dass seine Bratkartoffeln spitze und die Kneipe ´ne Wucht ist?), habe ich diesen Messetag anschließend für mich angemessen müde beendet, den Kopf voller wunderbarer Erlebnisse mit großartigen Menschen und Büchern. Bis zum nächsten Jahr, ich freue mich schon! Übrigens habe ich mein Auto auf Anhieb wiedergefunden, die Umgebung von so vielen Büchern scheint meine orientalischen orientierischen (oder so) Fähigkeiten zu schulen! ;)

Zu Buchmesse Tag I ----> bitte hier entlang



26.10.11

Ich bin ganz geschüttelt gerührt



In jungen Jahren ist das Leben voller Lieblings. Lieblingsfarbe: Blau. Lieblingstier: Pferd. Lieblingsband: Abba, Supertramp, Beatles, Police, Waterboys, The the. Nicht gleichzeitig, aber in dieser Reihenfolge. Lieblingsessen: Spinat, Auberginen, Ragout fin. Auch nicht gleichzeitig. Auch in dieser Reihenfolge. Lieblingsautomarke: Audi. Das hatte so zu sein. Heimlich: Rolls Royce, sorry Paps. Lieblingsschauspieler: Gary Cooper. Ein bisschen später dann Tscheky Karyo for ever. Na gut, nicht ganz for ever. Vincent Cassel. Cate Blanchet. Wobei das bei Mrs. Blanchett nichts mit Lieblings-usw. zu tun hat, das ist Liebe, Verehrung und Ehrfurcht vor soviel Schönheit und Talent. Alles gleichzeitig!

Dann tut man dies und das und irgendwann ist es ein halbes Leben. Wo sind die Lieblinge geblieben? Auf der Strecke der Ereignisse dessen, was man Leben nennt. Keine Zeit mehr für Heldinnenverehrung. Musik wird konsumiert, nicht gehört. Lieblingsschauspieler kommen on demand. Kein Zittern für den Wunschfilm. Keine Zeit für Konzentration auf Irgendwas. Nichts mit panta rei. Alles reißt, nichts fließt. Schneller, höher, weiter, besser, schöner. 

Ich habe keine Lieblingsfarbe mehr. Kein Lieblingstier, obwohl ich Pinguine und Esel ganz reizend finde. Kein Lieblingsessen, keine Lieblingsmusik. Aber ich habe Lieblingsbücher. Lieblingssätze. Lieblingswörter. Das zerlesenste Buch in meinem Regal ist "Gottes Werk und Teufels Beitrag", dicht gefolgt von "Wassermusik". Beide lese ich fast jährlich. Aber ich habe auch den Film "Blues Brothers" einhundertdreiundzwanzigmal gesehen. Danach habe ich aufgehört zu zählen. Das ist nicht übertrieben sondern ganz wahr. Da ich Listen ebenfalls liebe, wurde jedes Ansehen notiert. Ich liebe Wiederholungen. Ist es nicht beruhigend, zu wissen, was kommt? Mein Leben ist aufregend, Wiederholungen geben mir Halt. Dass ich einen Lieblingsverlag habe, hat sich herumgesprochen. Wie könnte ich auch nicht, schließlich machen wir gemeinsam ein Buch und so genieße ich mal wieder meine eigene Subjektivität. ;) In der Vergangenheit hatte ich mit einigen Verlagen unaufgeforderte Berührungen. Anfragen für Kochbuchrezensionen. Ungefragte Zusendung von Mängelexemplaren. Mangelhaft in Inhalt und Aufmachung. Die Programmdirektorin von DK hat mich in der Vergangenheit der "überflüssigen Polemik" beschuldigt und mir fast die virtuelle Tür eingetreten. Mir! Einer der höflichsten Bloggerinnen der westlichen Hemisphäre. Manchmal wundere ich mich. Über Ton und Inhalt. Aus Versehen kaufe ich auch noch Ottolenghi und schreibe begeistert darüber. Aber Yotam kann ja nichts dafür. Mein Lieblingsverlag dagegen lädt mich auf die Buchmesse ein. Die Account-Managerin der Buchmesse auch. Das eine ist Spaß, das andere auch, aber ebenfalls verordnete Präsenz. Beides ist gut und gar nicht  nur ein bisschen anstrengend. 

Zwei Einladungen, zwei Besuche. Tag I ein Interview mit Charles Schumann. Bei mir zuhause liegen "Maximilianstrasse 36" und "American Bar". Die Serie "Mad Men" verleitet zu vielem. Ich will aussehen wie Christina Hendricks in Grün mit goldener Brosche und meinem Mann Drinks mixen wie Miss "Liebling, wie war Dein Tag" Ellie in "Dallas". Herr Schumann möchte die komplett überarbeitete Neuauflage von "American Bar" vorstellen. Das ist insofern gemein, da ich über einen ordentlichen Brandy-Drink noch nicht hinausgekommen bin und Grün mir nicht steht. Ausserdem heiße ich nicht Moritz von Uslar und schreibe grossartige Essays über den größten und grauhaarigsten Barman unserer Zeit. Und so treffen Herr Schumann und ich aufeinander, geplant aber doch zufällig, da er einfach so 1,5 Stunden vor der vereinbarten Zeit eintrifft. Er ist fahrig. Ich bin ein wenig angespannt. Er ist gut angezogen, ich bin in Jeans aber besser frisiert. Es gibt keinen Alkohol obwohl ich genau an dieser Stelle einen Drink vertragen hätte. Er hat keine Ahnung, wer ich bin. Man platziert uns um einen Tisch und sagt: "Toll, redet jetzt mal". Herr Schumann und ich schauen uns an und haben keine Ahnung, über was. Er denkt immer noch, wer ist sie und ich denke Moritz, wo bist Du? 

Ich frage ihn, ob er weiß, was bloggen bedeutet. Er hat nicht die leiseste Ahnung. Ich tröste ihn damit, dass ich nicht weiß, was einen Cosmopolitan von einem Gimlet unterscheidet. Wir sind beide bei Null. Meine Unwissenheit entsetzt ihn, die seine mich auch, darum verzeihen wir uns gegenseitig. Und so lasse ich mir von ihm meine zukünftige Bar einrichten, während ich erkläre, was ein Blog ist. Am Ende lade ich ihn nicht ein, einen Gastbeitrag im Blog zu schreiben aber er mich, ihn für ein paar Tage zu besuchen um die Feinheiten der Cocktailkultur zu lernen. Moritz, ätsch! 
Der zweite Tag wurde nicht weniger aufregend. Meine Anlaufstelle war wiederholt der Stand meines Lieblingsverlages, dem Hort der old school und Ruhe inmitten hektischer "ich kaufe Deinen Verlag, kaufst Du dann meinen"-Betriebsamkeit. Vinyl oder CD. Stil oder Beliebigkeit. Ach, ich nehme Kaffee und beobachte. Sehe erstaunlich wenig Cordhosen, auf die ich so vorbereitet war, genieße die Atmosphäre. Treffe Cordula Eich, die ihre Super Schoppen Schopper vorstellt, begrüße Stevan Paul, Vijay Sapre, sehe Dieter Mohr und Peter Kraus, esse mit Karl-Josef Fuchs zu Mittag, lerne Ralf Frenzel kennen, umarme Katha und Valentina, nehme an einer Podiumsdiskussion in der Gourmet Gallery teil, lerne den Messe-Mayer kennen, erscheine im Leitmedium "Buchmarkt.de" und erzähle übermorgen mehr...




13.10.11

Schlucksessive... Kotelett vom Schwäbisch-Hällischem "Mohrenköpfle" mit Endivien-Kartoffelstampf (Endivien dore-in)


...ist mein neues Lieblingswort! Danke liebe Iris! :)
Und so wörtersammelnd passend, weil heute ein besonderer Beitrag Geburtstag hat. Habe ich bereits gesagt, dass es einer meiner liebsten ist? Wirklich? Heute schon? Bedingt in erster Linie durch die vielen wunderbaren Kommentare! Und Buchmesse ist auch. Wie abgesprochen, alles. Daher feiere ich heute das Rückwärtsgewandte. Ausnahmsweise.

(mit Kommentarmitlesbefehl!)

Und etwas zu essen gibt es auch. Von damals. Damals, als die Schweine noch fett waren. Die Kaltmamsell hat mich darauf gebracht, mit ihren Koteletts vom Hermannsdorfer Weideschwein. Ich nahm welche vom Schwäbisch-Hällischem. Briet sie an? Brut sie an? Habe sie angebraten. In Butterschmalz, mit Salz gewürzt, etwas Rosmarin, löschte kurz ab mit dunklem Kalbsfond und schob sie in den Ofen bei 120°C für ca. 15 Minuten. So köstlich waren sie, dass uns erst am Ende auffiel, den frisch gemörserten Tellicherrie vergessen zu haben. Dazu gab es Kartoffelstampf, (ein Wort, das so inflationär neumodisch klingt aber doch eigentlich so schön alt ist) mit blanchiertem Endivien. Sozusagen Endivien dore-in, wobei dahinein ursprünglich Joghurt gehört, niemals Sahne, und natürlich Speck. Aber ich hatte ja das Schwein. Fett und glücklich. 



Danke Alex, da isses! :)




10.10.11

Besuchszeiten montags bis sonntags | Rumpsteak | Ochsenbacken | Selleriepüree | Apfelchutney | Feigen mit Crème Fraîche und Zimt,


Du musst kein Privatpatient sein, um fast immer zu uns kommen zu können, wann Du möchtest. Kerngesund zu sein mag dagegen helfen, es könnte ausufernd werden. Wir genießen das Zusammensein mit Freunden bekanntermaßen sehr und ich bin weg von großen Menüs, die mich in der Küche Zeit kosten, welche mir am Ende für die Gäste fehlt. Mittlerweile sehe ich das viel entspannter - gekocht wird das, was sich fast von alleine macht oder aber gut vorbereiten lässt, Menüs oder einzelne Gänge daraus sind Fingerübungen mit der Familie im kleinen Kreis.

Vor zwei Wochen Besuch von Bushcook und ihrem Mann. Ein Abend Hahnenhof (Kaiserschmarrn bei Eugen!), ein Abend bei uns. Ich konnte nichts vorbereiten, da ich den ganzen Tag gearbeitet habe, und so nahmen wir den altweibersommerlichen "sundowner" in Form von Hemmes´ Rieslingsekt auf dem Küchenbalkon und genossen die letzten wärmenden Sonnenstrahlen. Dazu Brot, Butter, Öl, Balsamico und Salz.

Anschließend ein Rumpsteak mit Salat

Feigen mit Crème Fraîche und Zimt
Die Stars des Abends waren neben den beteiligten Personen zwei Weine. Der Essensbegleiter:

Marchese Antinori 
Chianti Classico Riserva 2001 
ANTINORI 
90% Sangiovese, 10% Cabernet Sauvignon
14 Monate im Barrique
Noten von Weichsel, Veilchen, etwas Tabak
Idealer Begleiter zu kräftiger Pasta und dunklem Fleisch
Ca. €  32,00

Regelmäßige Leser/innen des Blogs erinnern sich vielleicht, dass ich diesen Wein bereits hier vorgestellt habe. "Hier" war der 25.08.2010 und ich habe gerade nachgelesen, dass ich damals den Wein mit "auf dem Höhepunkt" beschrieben habe. Nun – so kann man sich täuschen. Er hat noch einmal nachgelegt. Und ich bin mir hier und heute sicher: Jetzt! Jetzt ist er auf dem Höhepunkt. Also wer die Gelegenheit hat, den 2001er zu ergattern, sollte sich diese nicht entgehen lassen.

Der sogenannte "Meditationswein" des Abends. Sprich – der Wein, der unser Lachen für den Rest des Abends begleitet hat. Meditation in Fröhlichkeit.

Brunello die Montalcino
Fabbri Gianni
"Le Presi"2000
Italien
Flasche Nr. 2777 von 4000
Ca. 38,00 (ich bin mir nicht mehr ganz sicher und habe meinen Flaschenring verbummelt)

Die Brunellotraube ist spätreifend und wird Mitte bis Ende Oktober von sehr alten Rebstöcken mit wenig Ertrag geerntet. Man sagt, es sei ein Wein für Männer. Kernig. Ruppig. Stark. Ich lasse das gelten, wenn es meint, dass er nicht weichgespült daher kommt. Nichts desto trotz hat er den 2 Frauen an diesem Abend großen Spaß gemacht und konnte ihrer Stärke gerade so standhalten. Die Männer kamen so eben mit ihm zurecht. :) Was Dorothée und mich wohl am meisten beeindruckt hat, war die permanente und zügige Veränderung, die er im Glas durchlieft. Wir hatten alle 5 - 7 Minuten einen anderen Wein. Begonnen bei Leder und Tabak und endeten bei fast schmeichelhafter dunkler Frucht. Jetzt liegt hier noch der 99er. Möchte mal wieder jemand mit mir fröhlichkeitsmeditieren?

Am Wochenende Besuch von Utecht. Begonnen wurde mit einer ungewöhnlichen Weinprobe beim Weingut Teschke auf dem Laurenziberg. Ungewöhnlich, weil es sich hier um einen ungewöhnlichen Winzer handelt, den eine (wir haben nachgerechnet) mittlerweile 28jährige (Jugend)freundschaft mit P. verbindet. Ich wage mal zu behaupten, dass dieser Umstand die Probe noch eine Spur ungewöhnlicher machte, als sie ohnehin gewesen wäre und wie sie wohl jeder andere auch empfinden würde. Mit Spannung erwarte ich den Bericht von Joerg, die Verlinkung trage ich nach, sobald er seine Eindrücke zu Tastatur gebracht hat. (Was hiermit geschehen ist) Meine eigenen muss ich noch etwas sacken lassen und da wir in Michael Teschke und seiner Frau den nächsten Besuch erwarten, kommt da vielleicht auch noch was nach. :)

Gegessen haben wir. Und wie! Ochsenbacken in Portwein-Schokoladensauce. Erwiesene Reminiszenz an Joergs Portlandreise. *muhahaha Nach 72 Stunden Fondkochereien (waren eh dringend notwendig), 10stündiges Köcheln der Sauce für die Ochsenbacken. Am nächsten Morgen so durchgeliert, dass selbst in der Senkrechthaltung nichts verrutscht ist. Ingelheim: Die Backe sitzt. 
Rezept für den Fond: HIER
Rezept für die Ochsenbacken: HIER
Dazu gab es in französischer Salzbutter und etwas Geflügelfond sautierten Wirsing und Selleriepüree mit untergehobenem Apfelchutney von der Rubinette.
Rezept für das Selleriepüree nach Poletto: HIER
Rezept für das Apfelchutney: HIER

Und Eis! Nachdem nun auch ich "The perfect scoop" mein eigen nenne, bin ich akkreditierte Teilnehmerin der Ice-Battle, die bisher viel zu langweilig nur zwischen Chef Hansen und Simone von Pi mal Butter ausgetragen wurde. Mit meinem nunmehr vierten Eis aus der intergalaktischen Eismaschine werfe ich meinen Fehdehandschuh in den Ring. 
Orangeneis mit Szechuan- und Langpfeffer, dazu Rosmarin-Pannacotta.
Klopper! Nachmachen! Im Original nur mit Szechunanpfeffer. 
Rezept für Eis und Pannacotta: HIER

Weinbegleitung des Abends. Der Aperitif zu Brot und Öl:
Michael Teschke
Sylvaner trocken
Qualtitätswein
2003
Rheinhessen
€ 15,00 (nicht mehr offiziell erhältlich, sehr sehr nett nachfragen! *g)
Leider ereilte uns der Kork, wie nicht zum letzten Mal an diesem Abend, der kaum von den Alterungstönen des Weins überlagert wurde. Sehr sehr schade. Zu den Ochsenbacken dann:


The Chocolate Block
2006  Vintage
324 Barrels
Boekenhoutskloof
Franschoek, South Afrika
55 % Syrah, 17 % Grenache Noir, 15 % Cinsault, 9 % Cab.Sauv., 4 % Viognier
€ 30,00 (mittlerweile im Netz auch günstiger zu haben)

Dieser Wein wird auf Boekenhoutskloof mit verschiedenen Sorten Schokolade serviert, die in Kuhlen eines Stück Rebholzes gereicht wird. Und das schon seit so vielen Jahren, da war das moderne und bis zur Unerträglichkeit gesteigerte "pairing" von Schokolade und Wein noch kein Thema. Trinkreif ab 2011, locker hält er auch die nächsten 15 Jahre aus - insofern waren wir am Wochenende früh dran, aber der Genuss war bereits ziemlich einzigartig. Der älteste Jahrgang, den ich persönlich kenne, ist der 2002er und ich weiß noch genau, wie er mich vor ein paar Jahren umgerissen hat. Dieser Wein ist wie gerbstoffreiche flüssige Schokolade im Glas. Trocken und doch ein wenig süß. Voller Karamellnoten, dunklen Kakaos gepaart mit Waldhonig und ein wenig wildem Tier. Ein durch und durch sinnlicher Wein, der das Herz wärmt und die Seele zu streicheln vermag. Da wir zum Dessert immer noch etwas im Glas hatten, ließ er auch noch das Orangen-Pfeffer-Eis explodieren. Ein Effekt, den mir in dieser extensiven Form bisher kein Wein beschert hat. Merke: Orangen-Pfeffer-Eis mit Chocolate Block ergibt madagaskarische Pfefferplantage im Mund. 
Der Dritte im Bunde an diesem wunderbaren Abend:

Tailor
Rotwein Cuvee
Markus Schneider
2005
Ellerstadt, Pfalz
"only Sansibar", was nicht mehr stimmt. Es gibt mittlerweile durchaus die ein oder andere weitere Bezugsquelle.
Cabernet Franc und St. Laurent
€ ca. 28,00

Ich war ein bisschen "hibbelig" auf diesen Wein. Hatte mir diesen doch vor einigen Jahren Markus Schneider höchstselbst geschenkt. Seitdem lag er hier herum und wartete und wartete und wartete... Es gibt so Weine, die möchte man einfach nicht alleine trinken und P. und Rotwein sind aufgrund seiner steigenden Histaminunverträglichkeit zwei zunehmend inkompatible Partner. So freue ich mich immer, wenn ich die Gelegenheit habe, eine besondere Flasche zu öffnen. Und mal ehrlich - bei DEM Besuch! :)
Markus Schneider polarisiert und ich glaube, es gibt nicht so viel dazwischen. Entweder man mag ihn, resp. seinen Wein, oder eben nicht. Ich mag beide, Wein und Winzer, auch wenn ich natürlich seine Anhängerschaft zum 1. FC Kaiserslautern nicht gutheißen kann. Ein Wein, so üppig und kraftvoll wie sein Macher.

Und nachdem ich am gestrigen Sonntag noch zum Essen mit begleitender Bordeauxprobe im "Hessler" musste  war, lege ich für den Rest der Woche großzügig ein paar AF-Tage ein. :)




Orangeneis mit Szechuanpfeffer und Rosmarin-Pannacotta

Rezept aus dem Post "Besuchszeiten montags bis sonntags"
Aus "The Perfect Scoop" von David Lebovitz. Unerwarteterweise hatte ich nicht mehr die benötigte Menge Szechuanpfeffer im Haus und habe Langen Pfeffer zugegeben. Allerdings immer "prisenweise", um mich an die richtige Schärfe heranzutasten. Am Ende war das Eis fruchtig-scharf, wobei die Schärfe von "hinten um die Ecke kam", also genau richtig. Die Kälte schluckt viel Geschmack, also auch nicht zu zaghaft sein, solltest Du ebenfalls auf eine andere Pfeffersorte zurückgreifen wollen oder müssen. Ich gebe hier allerdings das Originalrezept wieder:

  • 10 g Szechuanpfeffer
  • 375 ml Milch
  • 375 ml Crème Double
  • 200 g Zucker
  • 4 Bioorangen
  • 6 Eigelb, Größe L
Den Pfeffer mörsern. Die Milch mit 125 ml der crème double erwärmen. Die Pfefferkörner dazugeben. Zesten der 4 Orangen in die Flüssigkeit geben, mit erwärmen. 1 Stunde ziehen lassen.
Die Eigelb aufschlagen, die wieder leicht erwärmte Pfeffermischung dazurühren. Unter langsamen Rühren weiter erwärmen. Durch ein Sieb in die restliche crème double gießen. Gut durchrühren. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. In der Eismaschine nach Anleitung zubereiten. Meine Masse hat knapp 55 Minuten gebraucht. Der Farbe habe ich mit ein wenig Kurkuma noch auf die Sprünge geholfen, da die Paarung mit der Pannacotta farblich etwas blass war. Alternativ zum Pfeffer kann das Eis auch mit Cardamom zubereitet werden. Als Partner empfiehlt Lebovitz im Buch ein Rotwein-Rhabarber-Kompott. Ich habe mich spontan für Rosmarin-Pannacotta entschieden, weil ich die Kombination von Rosmarin und Orange so liebe. 

Rosmarin-Pannacotta, die Menge ergab 4,5 "Elchgläschen"
  • 100 ml Milch 
  • 300 ml Sahne 
  • 50 g Zucker 
  • 6  Rosmarinzweige 
  • 3 Blatt Gelatine á 20 g
Milch, Sahne, Zucker und Rosmarin erwärmen. 30 Minuten ziehen lassen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Rosmarin heraussieben, Milch-Sahne-Mischung wieder leicht erwärmen, die ausgedrückte Gelatine darin rührend auflösen. Für mindestens 3 Stunden kalt stellen.



Apfelchutney von Rubinette

Rezept aus dem Post "Besuchszeiten montags bis sonntags"
Es hat die leicht säuerliche Komponente gegeben, die das Püree zu einem perfekten Partner für die Portwein-Schokoladensauce gemacht hat. Ohne dieses wäre mir Sellerie allein zu süß gewesen. Und denkbar einfach ist es auch.
  • 4 Äpfel (in meinem Fall Rubinette, der einzige Apfelbaum, den ich besitze und der bei uns im Kübel auf dem Küchenbalkon steht), klein gewürfelt
  • 1 weiße Zwiebel, klein gewürfelt
  • Etwas Muscovadozucker
  • Nymphenburger Knubbel (Chili)
  • Weißweinessig (hier: Vinaigre De Vin Blanc De Bourgogne 6° von Edmond Fallot)
  • Etwas trockener Weisswein mit wenig Säure
  • Ein Hauch Zimt
In ein wenig Butterschmalz die Äpfel mit den Zwiebeln und Chili glasig dünsten. Mit dem Essig ablöschen. Mit Weißwein aufgießen und einkochen lassen ohne dass alles zu musartig zerfällt. Zuckern und würzen nach Geschmack. Es gibt wunderbare Varianten für Apfelchutney. Egal ob mit Rosinen, roten Ziebeln, Pfeffer, Meerrettich oder anderen Partnern sind hier kaum Grenzen gesetzt. Von Bushcook habe ich mal ein Apfelchutney mit Thymian bekommen, das hat mir auch sehr gut geschmeckt. Die Grenze zum Relish ist schwimmend. 


07.10.11

Die Arthurs Tochter Kocht Radioshow



Manche Dinge gehen ganz schnell und Vorwitzigkeit weiß sich zu rächen. Ein Cent in die Binsenwahrheitskasse.

Nachdem ich gestern auf der Seite von HR1 einen Kommentar zu Thema "Wie macht man Kindern Lust auf gesunde Kost" hinterlassen habe, kam ziemlich schnell eine Interview-Anfrage zum Thema. Von dieser Anfrage und meinem "ok" waren es knapp 10 Minuten bis zur Live-Schaltung ins Studio. Vorbereitung sieht anders aus. Das hat man dann davon. ;)
Den Mitschnitt kannst Du Dir hier anhören:

03.10.11

Allein zuhause



Erster Tag:
P. zum Bahnhof gebracht. Nach 16 Jahren immer noch traurig. Jetzt schon wissen: In 3 Tagen am Dienstag nach 16 Jahren werde ich  immer noch Herzklopfen haben beim Abholen. Schön.

Essen:
Rumpsteak, begraben unter einem Berg Steinpilze in südafrikanischem Muscadel Red, etwas Kalbsfond, 200 g Sahne. Abends um 23.30 h Fressattacke mit Weißbrot und Erdbeermarmelade. Der Wein ist schuld, siehe "Trinken".

Trinken:
2005er Pere Ventura Reserva Especial DO
Rotwein 
Spanien - Katalonien
Ein Wein, der nach Kirsche, Wald und Pinie schmecken soll. Ein Wein, der nach Erdbeer, Wald und Kiefer schmeckt. Sehr sehr fein! Danke Tibor!

Film:
72 Stunden - The next three days
Regie: Paul Haggis
Darsteller: Russel "ich hatte mal was mit Meg Ryan" Crowe. Der Rest ist dann ja eigentlich egal, aber in einer kleinen Szene tritt auch Liam Neeson auf. Öhmmm, streckenweise so spannend wie unglaubwürdig. Aber - Russel Crowe. Fragen?
Bechdel Test (vor Monaten oder so kennengelernt bei Anke Gröner) bestanden?
Anke würde sagen: pfff. Aber ehrlich, Russel Crowe!


Zweiter Tag:
Kein Mann, kein Kind. Komisch. Lade mir die 10jährige Tochter meiner Freundin zum abendlichen Harry Potter gucken ein. Gemeinsames Eis machen. Ich könnte das Alleinsein genießen. Ich muss wahnsinnig sein. 
Mixe Vanillezucker. Röste Kürbiskerne. Trödel so rum.

Essen:
Morgens Eismasse vorbereiten.

BEN & JERRYS - SWEET CREAM BASE

  • 2 Eier L
  • 2  Cups Sahne (480ml)
  • 1 Cup Milch (240ml)
  • 3/4 Cup Zucker (nach Tip von Alex habe ich nur ca. 100 g verwendet. War bannig süß genug!)

Eier schaumig aufschlagen, Zucker einrieseln lassen.
Milch und Sahne einrühren.
Im Kühlschrank ordentlich durchkühlen lassen.
45 Minuten in der Maschine.
Kekse vorbereitend einfrieren.
Nach Ben & Jerry eine Leiter vorbereiten, von der in einer Tüte die Kekse (bei mir Oreo) geschmissen werden, um den optimalen Krümel- und Bruchgrad zu erreichen. Überlege, das Kind samt Keksen zu werfen. Oder das Kind auf die Kekse. Erst Kekse, dann Kind. Ist nur Spaß.


Mittags gefülltes Stubenküken mit Rubinette.
Leber und Herz vom Huhn, 3 Äpfel, Rosmarin in Calvados dämpfen. Währenddessen das Stubenküken würzen, in einer Pfanne anbraten. Mit der Leber-Herz-Apfel-Calvados-Mischung füllen. Zubinden. In die Tajine legen, Apfelscheiben drumherum, Calvados angießen. Im Ofen bei 180°C 35 Minuten bis zum Glück schmoren. 
Als das Kind da ist, wird Eis gemacht. Optimales Ergebnis erzielt (2 Versuche!) als das Eis komplett fertig war und dann händig und sanft die Keksbruchstücke untergehoben wurden. Die Kekse am Ende mit in die Eismaschine zu geben führt rein optisch nicht zu zufriedenstellendem Ergebnis. Mit der Lizenz zu Bauchwehverursachung.
Jetzt weiß ich auch, wie die Wandfliesen in unserer Küche aussehen. Als sei eine Tonne Oreo explodiert. 
Abartig! Abends nur ein paar Spaghetti gekocht mit Ketchup für die Kleene.

Trinken so über den Tag:
Riesling Sekt 2008
Weingut Hemmes
Extra Dry
Rheinhessen, Bingen
Ausverkauft. Hier noch 2 Flaschen. 
Warten auf den neuen Jahrgang...

Film:
Harry Potter, Teil VI
Teil IV fand ich ja eher dröge. Wer will schon Harry Potter und Ergebene in der Pubertät erleben? Teil VI gefiel mir gut. Teil VII, Part I neulich gesehen. Teil II folgt. Bücher nur sporadisch gelesen und unvollständig. 

Dritter Tag:
Gar nichts gemacht. Auch mal toll. Kein Sport! Aber nochmal Eis gegessen! Viel! Schon wieder Bauchweh. Oder immer noch, bin nicht sicher.

Essen:
Tomaten geschnitten, in Olivenöl angedünstet, ein Esslöffel Mascarpone dazu. Eine Prise des selbstgemachten Vanillepuderzuckers dazu. Pfeffer und Salz. Die restlichen Spaghettini vom Vorabend reingerührt. Hmmmm..... Merke: 
Trinken:
Spätburgunder 2009
Weingut Huf
EcoVin
Rheinhessen
Kleines Ökoweingut in der Nachbarschaft mit feinen Weinen für jeden Tag.

Wichtig:
Spätburgunder nie ZU Tomaten! Aber das nur so am Rande. Schmeckt ein wenig so, als würdest Du auf eine Eisenstange beißen und darauf herumlutschen. Für Hinterher aber immer ´ne sichere Bank. Hinter was ist egal. 

Film:
Aufzeichnung des Tatort von gestern. Sibel Kekilli. Love her. Borowski. Love him. 
Heute Abend noch nichts gesetzt. Bulemische Frauen auf dem roten Teppich beim Deutschen Fernsehpreis? Sicher nicht. Überhaupt sind doch Preisverleihungen ohne Barbara Schöneberger eher dröge. "Das Weiße Band"? Sicher auch nicht. Einmal reicht. Für mich einer der überbewertetesten Filme der letzten 5 Jahre. "Stankowskis Millionen"? "Die Legende von Bagger Vance"? "Die Bibelungen, (DEN Verschreiber lasse ich stehen!) - Siegfried (1) von 1922? Oooch... dann noch lieber "Panzerkreuzer Potemkin" aus 1925. Wobei der mich zu "The Untouchables" bringt. "Wo ist Nitty?" "Er ist im Wagen". Großartig. Ganz ganz großartig!
Gibt es für die einen Bechdel-Test? *hust 
Für welche Frauen?

Wir werden sehen. Wohl wahr. 




Vorschau auf das neue Wikio-Ranking Kochblogs September 2011

In aller Kürze das, was keinen interessiert:

1Kochtopf (=)
2Arthurs Tochter kocht (+1)
3Chili und Ciabatta (-1)
4Chef Hansen (=)
5Küchenlatein (+1)
6rock the kitchen! (-1)
7NutriCulinary (+1)
8Heikes Blog (+10)
9esskultur.at (+1)
10Bolli's Kitchen (+7)
11foodblog: paules ki(t)chen (+1)
12Barbaras Spielwiese (-5)
13Fool for Food (+2)
14bushcooks kitchen (+15)
15Schöner Tag noch! (-4)
16Pi mal Butter (+5)
17Valentinas-Kochbuch.de (-1)
18tobias kocht! (-9)
19FoodFreak (-6)
20pastasciutta (+10)

Ranking erstellt von Wikio


Ergänzend dazu interessante Suchanfragen des vergangenen Monats über google, die in diesem Blog gelandet sind:
  • wie wird zukunft menschen koerper aussehen
  • emiy tonbi in han furtz
  • вторые блюда, was wohl übersetzt "Lammkrone" heißt. Überhaupt war es ein "russischer" Monat. Warum russische Leser/innen meinen Blog seit 3 Wochen so lieben hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen
  • Kaninchendrüse Zubereitung (und das mir!)
Und weil die Fragen nie aufhören, hier nochmal der kleine "Ranking-Leitfaden"